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Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit auf DVD ausleihen

Originaltitel: Still Life
Großbritannien, Italien 2013
Freigegeben ab 12 Jahren
4,3 von 6 Sterne bei 68 Bewertungen
68 Bewertungen
6 Sterne
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Leihpreis für 7 Tage
Format: DVD
alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand
John May ist ein Mensch der besonderen Art. Mit fast obsessiver Akribie und wahrer Engelsgeduld bemüht er sich im Auftrag der Londoner Stadtverwaltung darum, Angehörige einsam verstorbener Menschen ausfindig zu machen. Wenn sich alle Spuren als vergeblich erwiesen haben, kümmert sich Mr. May um eine würdevolle Beisetzung – liebevoll wählt er die geeignete Musik aus und schreibt die Ansprache für die Trauerfeier, deren einziger Gast er selbst ist. Als Mays Abteilung Einsparmaßnahmen zum Opfer fallen soll, stürzt er sich mit um so größerem Eifer auf seinen letzten Fall: Billy Stoke, dessen verwahrloste Wohnung genau vis-à-vis seinem eigenen Zuhause liegt. Immer tiefer gräbt sich Mr. May ins Leben Billy Stokes – der Beginn einer befreienden Reise, die ihn erstmals dazu bringt, sein eigenes Leben mit allen Aufregungen und Gefahren zu wagen …


Pressezitate:
"Ein Geschenk, ein Glücksfall fürs Kino. Wunderschön!" (kino.de)
"Eddie Marsans Performance ist unwiderstehlich!" (Screen International)
"Ein wunderschöner, berührender Film... Man kann gar nichts anders, als diesen Mr. May ins Herz zu schließen." (badische zeitung)
Anbieter:
Laufzeit:
97 Minuten
Bildformate:
16:9 (1,85:1)
DD 2.0: Deutsch, Englisch, DD 5.1: Deutsch, Englisch
Untertitel:
Deutsch
Extras:
Making Of • Kinotrailer • Booklet
Erschienen am:
11.02.2015
Artikelnummer:
437229
Jetzt in unserer Online Videothek den Film Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit auf DVD ausleihen.
Durchschnittliche Bewertung: 4,3 Sterne 16bei 68 Abstimmungsergebnissen
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Kommentare zu Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit
Mein Film des Jahres 2014
Wir kennen den englischen Schauspieler Eddie Marsan aus einer Reihe von prägnanten Nebenrollen, z.B. als jähzornigen Fahrlehrer in Mike Leighs HAPPY-GO-LUCKY. Hier spielt er die Hauptrolle, er ist in so gut wie jeder Szene zu sehen, und mit seiner unaufdringlichen Präsenz trägt er den ganzen Film.

Er spielt den unauffälligen John May, einen Angestellten der Londoner Stadtverwaltung. Er hat die skurril anmutende Aufgabe, Angehörige von alleinstehenden Verstorbenen aufzuspüren. Meistens hat er dabei keinen Erfolg und ist dann selbst der einzige Besucher der Beerdigungszeremonien. Er ist ein sehr ordentlicher Mensch, das sieht man daran, wie er seinen Schreibtisch aufräumt und sich zuhause das Essen macht. Und er möchte dazu beitragen, Ordnung in die Welt zu bringen. Angehörige und Freunde sollen die Gelegenheit haben, sich von einem einst geliebten Menschen zu verabschieden. Wenigstens im Tod soll noch einmal beisammen sein, was einmal zusammen gehörte.

Es ist nicht nur reine Pflichterfüllung, die Mr. May seinen Job ausführen läßt. Es ist ein inneres Bedürfnis. Jeder einsam Bestattete ist für ihn ein persönliche Niederlage. Er legt dann die jeweilige Akte zu den „Cased Closed“-Fällen, nimmt aber vorher ein Foto der verstorbenen Person heraus und klebt es zuhause in ein Album. Auch wenn sonst niemand der Verstorbenen gedenkt, Mr. May tut es.

Wir sehen, daß Mr. May etwas hat, was dem Großteil der Bevölkerung gänzlich abgeht: Mitgefühl. Mitgefühl nicht nur mit der eigenen Familie, mit Freunden und Bekannten, sondern auch und gerade mit Fremden. Während in unserer westlichen Welt alles immer weiter kapitalisiert wird, auch immaterielle Werte wie Bildung und Gesundheit, und während wir zum immer perfekteren Funktionieren dressiert werden und zu dumm sind, um uns dagegen zur Wehr zu setzen, weil wir außer Macht und Geld keine Werte mehr kennen - da leistet sich Mr. May den Luxus, Mitgefühl zu haben.

In seinem außergewöhnlich ruhigen und präzisen Film liefert Uberto Pasolini, ein Neffe von Luchino Visconti, eine haarscharfe Analyse unserer westlichen Gesellschaft. Ja, wir lächeln über den pedantischen Mr. May, wir amüsieren uns über seine geduckte Haltung, wir bedauern ihn wegen seiner Einsamkeit. Er paßt nicht in unsere auf schnelles Geld und schnelles Vergnügen ausgerichtete Welt. Dabei hat er uns so viel voraus. Er fühlt. Er handelt danach. Er lebt, wie ein Mensch leben sollte.

Und genau deshalb hat er keinen Platz mehr in unserem System. Er wird aus Kostengründen entlassen. Mr. May nimmt die Kündigung fast gleichgültig entgegen. Nicht gleichgültig aber läßt ihn sein letzter Fall. Billy Stoke, der einige Wochen tot in seiner Wohnung lag, wohnte im Haus nebenan. Stokes Fenster lag dem Fenster von Mr. May genau gegenüber. Diesmal fühlt sich Mr. May persönlich betroffen, und weil es jetzt auf die Zeit nicht ankommt, setzt er alles daran, Billy Stoke nachträglich kennenzulernen.

Damit beginnt eine Detektivgeschichte - ja, dieser wunderbare, erstaunliche Film ist auch ein Krimi. Er führt uns in die Obdachlosenszene, ins Gefängnis, zurück in den Falkland-Krieg, aber auch zu Frauen, die ihn geliebt haben, und zu einer Tochter, die nichts mehr von ihm wissen wollte. Eine spannende und berührende Reise entlang eines Menschenlebens, in umgekehrter Richtung.

Die Handlung endet sehr überraschend und auf abrupte Weise - aber dieses Ende ermöglicht ein faszinierendes und zu Herzen gehendes Schlußtableau. Wer diesen Film nicht sieht, verpaßt den Film des Jahres!
Geschrieben von G. L. am 16.10.2014 um 14:41 Uhr
Sehr trauriger Film
ein trauriger Film, der zum Nachdenken anregt!
Geschrieben von T. R. am 13.11.2017 um 20:11 Uhr
Emotional sehr berührend und sehr, sehr traurig
Ich habe selten einen Film gesehen, der mich so berührt hat. Dieser Film ist mir sehr nahe gegangen. In diesem Film hat man sehr wertschätzend das sehr schwierige Thema "einsam Verstorbene" sowie den Umgang der Menschen mit diesem Thema thematisiert. Das ging mir so nahe, dass mich das zu Tränen gerührt hat.
Geschrieben von D. S. am 19.08.2015 um 16:33 Uhr
 
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