Zusammen mit ihrer Schwester wird die 14-jährige Molly 1931 in einer Aborigine-Siedlung aufgegriffen, brutal von der Mutter getrennt und in ein Reservat transportiert. Unter der Herrschaft britischer Frauen soll ihnen dort englisches Benehmen vermittelt werden. Als die Schwestern fliehen, nimmt ein Eingeborenen-Beauftragter die Verfolgung auf.
Ländercode:
2
Bildformate:
16:9 (2,35:1)
Tonformate:
DD 5.1: Deutsch, Englisch
Untertitel:
Englisch
Untertitel für Gehörlose:
Deutsch
Features:
Audiokommentar
Featurette "Following The Rabbit-Proof Fence"
Geschichte & Hintergründe
Kinotrailer
Informationen zu Cast & Crew
Bildergalerie
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Kommentare zum Artikel
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Long Walk Home ist ein Film der leisen Töne, der die Dramatik seiner Geschichte für sich selbst sprechen lässt. Gerade weil er nicht ermahnt, weil er ohne erhobenen Zeigefinger auskommt entfaltet er eine stille Wirkung, die vor allem Dank des filmtechnisch ungewöhnlichen Endes noch lange nachhallt.
Geschrieben von M. B. am 28.05.2005 um 23:57
Exzellenter Film über ein bedrückendes Thema
Die australische Regierung entzieht Aborigines-Eltern das Erziehungsrecht und entführt die Kinder, um sie in einem Lager zu "Christen" zu erziehen. Drei Kinder fliehen aus dem Lager und gehen zu Fuß 3000 km durch die Wüste heim. Die drei Mädchen spielen ihren Part überzeugend. Kein Film, um mal eben auszuspannen. Aber unbedingt sehenswert. Kenneth Granagh besticht in seiner Rolle als dämonischer Schreibtischtäter, der auch noch überzeugt ist von seiner Aufgabe. Sehenswert auch die Dokumentation "Making of...".
Geschrieben von kerstin am 03.01.2005 um 13:20
Ruhig und erschütternd
Dies ist kein Action-Film, aber man bekommt trotzdem genug geboten. Es ist spannend zu verfolgen, ob die Kinder es nach Hause schaffen und was sie auf der langen Reise so alles ertragen. Erschütternd ist die Tatsache, dass mit den austral. Ureinwohnern in dieser Weise bis 1970 verfahren wurde. Das in unserer Zeit - in meinen Augen undenkbar...