Es ist der 17. Januar 2003: Zwei amerikanische Nachrichtenleute filmen nach einem massiven Erdbeben in Tokyo den wahren Grund für die vermeintliche "Natur-Katastrophe": Offensichtlich lebt a unter der Oberfläche der pulsierenden Großstadt ein überdimensionaler Octopus, der es anscheinend leid ist, sein Dasein nur im Untergrund zu fristen. Das Wesen sucht den Weg an die Oberfläche und alles was sich in seinen Weg stellt sollte sich darauf einstellen, große Schwierigkeiten zu bekommen!
Monster ist von der Kameraführung zu Vergleichen mit dem Film Cloverfield, nur mit weniger Special-Effects. Also man sieht die ganze Zeit aus dem Auge des "kleinen" Camcorder, die die zwei Damen mit sich tragen. Leider bin ich nicht der Freund von diesen ganzen Wackel-Bildern und den vielen Nahaufnahmen (wenn die Handlung startet). Ich hätte mich riesig gefreut, wenn mal mehr von Tokio gezeigt worden wäre als nur irgendwelche Nahaufnahmen von Gesichtern oder kleinen Strassenteilen (habe mich vom Coverbild täuschen lassen). Das Monster hat auch mal zwischendurch ein paar Gastauftritte und beim Hintergrundton habe ich das Gefühl, der wiederholt sich (Schießen und Monsterschreie nerven irgendwann mal).
Insgesamt hatte ich mir unter diesem Film etwas anderes vorgestellt (z.B. Godzilla) und wurde dementsprechend enttäuscht. Auf mich wirkte der Film großteils billig inszeniert und hat mich nicht wirklich angesprochen. Cloverfield hatte an Action und auch Spannung mehr zu bieten!